Kenji

Kenji

@lost_kenji84
Autoreisender, erkundet Asien und Europa auf Straßen

Mein Name ist Kenji, und ich bin in Osaka geboren - einer Stadt, in der Streetfood wichtiger ist als Status und die Menschen sagen, was sie denken. Das erklärt einiges über meinen Charakter. Ich bin zwischen den Fischreihen des Kuromon-Markts und den Leuchtreklamen von Namba aufgewachsen, und schon damals habe ich eines begriffen: Das Interessanteste passiert immer dort, wo keine Reisebusse hinfahren.

2017 packte ich meinen Rucksack und fuhr nach Zentralasien - ohne feste Route, mit einem Grundwortschatz Russisch und einer Menge Geduld. Usbekistan hat mich verändert. Samarkand, der morgendliche Gebetsruf über der Registan-Madrasa, Tee mit einem Fremden, der mich eine Stunde später bei sich zu Hause mit Plow bewirtete - genau dafür reise ich. Nicht wegen der Fotos. Wegen dieses Moments, in dem die Grenze zwischen "ich" und "die anderen" einfach verschwindet.

Seitdem war ich in 34 Ländern. Iran, Georgien, die Mongolei, Marokko, mehrere Monate durch Südostasien. Ich reise langsam - mindestens zwei bis drei Wochen an einem Ort. Ich miete Unterkünfte bei Einheimischen, gehe früh morgens auf die Märkte und lerne wenigstens ein paar Dutzend Wörter der jeweiligen Sprache. Das ist keine Heldentat, einfach die einzige Art zu reisen, die mir ehrlich vorkommt.

Auf dieser Website schreibe ich konkret und ohne Füllmaterial. Welcher Bus von Tiflis nach Stepanzminda fährt und was er kostet. Wo man in Fes nicht beim Preis übers Ohr gehauen wird. Warum man in Bangkok besser nicht auf der Khao San Road wohnt. Keine "unvergesslichen Sonnenuntergänge" - nur das, was wirklich hilft, sich auf den Weg zu machen.

Wenn du eine Frage zu einer Route hast, zum Visum oder einfach einen Rat brauchst - schreib mir. Ich antworte jedem. Osaka hat mir eines beigebracht: Ein gutes Gespräch ist die investierte Zeit wert.